Baujahr: 1938
Motor: 2,25 PS (Fichtel und Sachs), 98 ccm
Getriebe: 2-Gang Tankschaltung
Presto baute ab 1895 Fahrräder, ab 1901 auch mit Motor und ab 1907 Autos. Die Autoproduktion wurde aber 1935 eingestellt und man stellte wieder Mo-torräder her.
Hauptsächlich war Presto in der 98 ccm Klasse vertreten.
Dieses Motorrad ist eine ausgesprochene Rarität.
Baujahr: 1962
Motor: 1 PS / 48 ccm
Dieses italienische Moped hat keine Getriebe sondern eine Fliehkraftkupplung.
Motor: Sachs, 90 ccm,
Maico ist der Name eines Familienunternehmens im schwäbischen Pfäffingen bei Tübingen. Es wurde 1926 von Ulrich Maisch gegründet und begann mit dem Bau von Fahrrädern und Zubehör. Ab ca. 1931 wurden auch Leicht-Motorräder in das Produktions- und Verkaufprogramm aufgenommen, nun unter der Geschäftsleitung der Söhne des Unternehmensgründers, Otto und Wilhelm Maisch.
Die ersten Versuchsversionen der Maico-Motorfahrräder waren mit einem 60-cm³-Motor der ILO-Motorenwerke ausgestattet. In Serie wurden überwiegend 98-cm³-Motoren von Fichtel & Sachs und die leistungsfähigeren 118-cm³- und 150-cm³-ILO-Motoren eingebaut.
Baujahr: 1955
Motor: 16,5 PS / 250 ccm
Die Puch 250 SGS (Schwing-Gabel-Sport) war ein von der österreichischen Steyr Daimler Puch AG im Puch Werk in Thondorf bei Graz produziertes Motorrad.
Das mit einem Zweitakt-Doppelkolbenmotor und einem Schalenrahmen ausgestattete Motorrad der Baureihe SG wurde am 1. Oktober 1953 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt. Bis zur Produktionseinstellung 1970 wurden 38.584 Puch 250 SGS produziert.
Der SG-Baureihe mit einem Hubraum von 250 cm³ gehören neben der 250 SGS auch die Tourenversion 250 SG, die Sportversion SGSS sowie eine Mi-litärausführung 250 MCH an.
Baujahr: 1955 (1954 - 1982)
Motor: 1,75 PS / 50 ccm
Als man bei Puch an die Produktion des ersten Mopedmodelles ging, hatte man gute Gründe, das Fahrzeug so und nicht anders zu bauen. Doch wie weit die Konstruktion den Mitbewerbern und der Zeit voraus war, kann erst im Rückblick ermessen werden. Denn das Puch-Moped MS 50 wurde von 1954 bis 1982 im Prinzip unverändert gebaut und stellt damit mit einer Bauzeit von vollen 28 Produktionsjahren den Weltrekord an Modellkonstanz im Mopedbau auf.
Dieses Modell war das erste Serienmoped nach dem 2. Weltkrieg.
Baujahr: 1956
Motor: 6,5 PS / 125 ccm
Die Puch 125 SV (Schwingarm-Vollnabenbremsen) war ein von der öster-reichischen Steyr Daimler Puch AG produziertes Motorrad. Das mit einem Zweitakt-Doppelkolbenmotor ausgestattete Motorrad der Baureihe 125 SV wurde von 1953 bis 1967 23.014-mal produziert.
Die Lackierung war bis 1956 blau, dann 1957 grün und ab 1957 schwarz.
Neben der häufiger produzierten und stärkeren Schwester, der 175 SV mit 10 PS, gab es noch die sportliche 125 SVS mit zwei Vergasern und 8 PS. Dieses Motorrad wurde nur 2.576 mal gebaut.
Baujahr: 1949 /1950
Motor: 2,25 PS / 98 ccm
Dies war der erste österreichische Motorroller nach 1945 und hat den Kosenamen Kamelbuckellohner.
Baujahr: 1958
Motor: 5 PS / 125 ccm
Die Lambretta war ein Motorroller, der von der italienischen Firma Innocenti entworfen und gebaut wurde. Vom Stammhaus wurden über vier Millionen Exemplare gefertigt. Berücksichtigt man die Lizenzproduktionen in verschiedenen Ländern Europas, Südamerikas und in Indien, gehört die Lambretta zu den meistgebauten Zweirädern der Welt.
Dieses Moped hat einen Kardanantrieb.
Baujahr: 1959 (1957 - 1960)
Motor: 9,2 / 174 ccm
Er wurde in den frühen Jahren des deutschen Wirtschaftswunders zu einem beliebten Fortbewegungsmittel. Wer sich noch kein Auto leisten konnte, aber weder einen der üblichen Zweitakt-Roller noch ein Moped oder ein Motorrad fahren wollte, entschied sich häufig für einen Heinkel Tourist.
Die Deutschen Bundespost erwarb etwa 100 Fahrzeuge unter anderem für die Zustellung von Telegrammen. Mit einem speziell für die Briefkastenent-leerung entwickelten Anhänger, der direkt unter einen Briefkasten gefahren werden konnte, erweiterten sich die Einsatzmöglichkeiten.