Willys Overland Jeep MB

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Der Willys MB gilt als der Urahn aller sogenannten „Jeeps“.

Er wurde auf-grund einer Ausschreibung der US-amerikanischen Armee ab dem Jahre 1940 entwickelt. Die US-Armee suchte damals ein kleines und geländegängiges Fahrzeug, das relativ billig und in großer Stückzahl hergestellt werden konnte. „Er ist treu wie ein Hund, stark wie ein Maultier und flink wie eine Bergziege“ beschrieben US-Soldaten während des Zweiten Weltkriegs ihr Allzweckfahrzeug.Das erste Fahrzeug war ein Produkt der Firma Bantam Car Company in Butler.

Die Firma Bantam arbeitete in Kooperation mit der US Army und entwickelte dieses Fahrzeug 1940 und 1941. Weitere Bewerber um einen Auftrag für den Bau eines 1/4 Tonner 4x4 waren die Firma Willys Overland und die Firma Ford. Letztendlich erhielt die Firma Willys Overland den Auftrag den 1/4 Tonner 4x4 zu bauen, von der Firma Ford wurde dieses Fahrzeug dann ebenfalls in Lizenz produziert.
Bei Willys Overland trug das Fahrzeug die Bezeichnung MB bei der Ford GPW. Zusammen wurden über 600.000 Einheiten bis zum Ende der Produk-tion in 1945 hergestellt.

Auf diesem Willys Jeep ist das originalgetreue Maschinengewär Browning M2  Cal .50 (siehe Bildanhang) platziert, dieses Maschinengwehr ist eine REPRODUKTION und war nie schussbereit und kann auch nicht schussbereit gemacht werden.

Das Browning M2 ist ein in den Vereinigten Staaten entwickeltes schweres Maschinengewehr. Es wird in verschiedenen Ausführungen von vielen Streitkräften der Welt eingesetzt.

Die Waffe ging aus den
Erfahrungen des
US-Militärs im Ersten Weltkrieg hervor. Hier musste man sich gegen gepanzerte Ziele wehren,
hatte aber nicht die geeigneten Waffen dafür. Dieses sollte sich ändern, als
Colonel John Parker, ein Offizier der MG-Schule der US-Armee in Frankreich, auf
französische 11-mm-Munition aufmerksam wurde, die von den Franzosen gegen
gepanzerte Ziele und Aufklärungsballons eingesetzt wurde.

Die französische Munition
wurde aber als zu leistungsschwach beurteilt, so wurde
John Moses Browning mit der Entwicklung eines überschweren
Maschinengewehrs beauftragt, die
Winchester Repeating Arms Company in New Haven, Connecticut, sollte die dafür geeignete Munition entwickeln.
Nach einigen Quellen sollen Browning und Winchester zu dieser Zeit bereits an
einer derartigen Waffe ähnlicher Konzeption gearbeitet haben.

Die ersten Tests im
Oktober 1918 zeigten nicht alle gewünschten Resultate – insbesondere war
die Geschossgeschwindigkeit zu gering und die Waffe nur schwer zu
kontrollieren – trotzdem wurden 10.000 Stück des Modells Browning M1918
(Kaliber .30-06, mit Wasserkühlung) von der US-Armee bestellt. Erst nachdem
eine deutsche
Panzerbüchse (Tankgewehr M1918) mit Munition im Kaliber 13,25 mm erbeutet wurde,
gelang es, eine Munition mit ausreichenden Leistungen zu entwickeln, um die
damals üblichen Panzerungen zu durchschlagen. Es handelte sich dabei um die
noch heute produzierte Patrone .50 BMG.

Das neue Maschinengewehr
wurde ab 1921 produziert, mehrmals überarbeitet und erst 1933 in seiner
endgültigen Version übernommen.

Baujahr:

Gebaut von:

1943

1942 - 1945

Motor:

2.199 ccm

4 Zylinder

60 PS

Stück:

Farbe:

Zulassung:

Ca. 300.000

Militärgrün

Österreich

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Willys MB Dekowaffe Browning M2.jpg1.11 MB
Willys MB Amaturen.jpg111.2 KB
Browning M2 Dekowaffe.JPG1.87 MB
Willys Jeep mit Browning M2 Deko MG.JPG1.88 MB
Willys Jeep Foto ca 1944.jpg9.6 KB
Advertising Willys Jeep with M2 Brwoning.jpg21.43 KB